Das Internet geht auch an modernen Personalabteilungen nicht spurlos vorüber – längst haben Social Media Dienste und andere neumoderne Erscheinungen die Personalarbeit sinnvoll ergänzt. Doch wie stehen eigentlich die Personaler zu diesem Thema? Der Social Media Report HR 2010 hat dies untersucht und dazu 548 deutsche Personaler zu ihren Erfahrungen und Plänen befragt.

Personalabrechnung

Online Stellenbörsen vs. Print Stellenbörsen

Die Personaler wurden gefragt, welche Methoden sie verwenden, wenn sie Mitarbeiter suchen, und wie sie ihre Bedeutung für die zukünftige Personalarbeit einschätzen. Eines wird bereits auf den ersten Blick deutlich: Mitarbeiter sucht man heute kaum mehr über Print Stellenbörsen. 51 Prozent der Befragten gab an, dass sie dieses Medium unverändert weiter nutzen wollten. Aber 46 Prozent dagegen gehen davon aus, dass Print Stellenbörsen für sie an Bedeutung verlieren werden. Mitarbeiter suchen viele Personaler über Online Stellenbörsen – und die Tendenz steigt, denn 28 Prozent der Personaler möchten die Nutzung von Jobbörsen im Internet sogar noch ausbauen.

Social Media stark im Kommen

Social Media war auch im Rahmen dieser Studie ein wichtiges Thema. 53 Prozent der Befragten planen, Social Media in Zukunft stärker zu nutzen und das vor allem für den Recruiting-Bereich. Nur zwei Prozent wollen ihre Bemühungen in diesem Bereich reduzieren.

Klassiker gehören zum Personalmarketing-Mix

Auffällig ist, dass dennoch viele der klassischen Recruiting-Methoden weiterhin in gleichem Maße oder sogar noch stärker genutzt werden sollen – Social Media und das Internet sind also offensichtlich nur ergänzende Maßnahmen. So gaben beispielsweise jeweils zwischen 60 und 70 Prozent der Personaler an, dass sie weiterhin auf Hochschulmarketing, Jobmessen, Mitarbeiterempfehlungen, Personalberater, Zeitarbeit und Bewerberdatenbanken zurückgreifen wollen.

Karrierewebsites

Ein weiterer Trend, den die Studie zum Thema Mitarbeiter suchen hervorgebracht hat, ist die eigene Karrierewebsite. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, ihre vakanten Positionen auf einer extra Website detailliert darzustellen. Aber nicht nur das, Interessenten bekommen hier auch einen Einblick in die Unternehmensphilosophie und in das Personalimage des Unternehmens.