Ihr Mitarbeiter kann bereits am nächsten Tag seine Tätigkeit beginnen. Die Ausfertigung des Arbeitsvertrages wird jedoch noch einige weitere Tage in Anspruch nehmen. Dies ist einer der Gründe, welcher Ihnen erlaubt, vor dem Ausfertigen des eigentlichen Arbeitsvertrags alle relevanten Punkte in einem Vorvertrag zu regeln. Somit sichern Sie Ihre Firma optimal ab und der Arbeitnehmer erhält Einblick in alle relevanten Punkte, welche auch im eigentlichen Arbeitsvertrag Erwähnung finden. Dazu zählen die tägliche Arbeitszeit, der jährliche Urlaubsanspruch oder die Bezahlung. Auch ein Vorvertrag sollte korrekt ausgefertigt sein. Von daher ist es immer ratsam, ein Vorvertrag zum Arbeitsvertrag Muster zur Hand zu haben und sich daran zu orientieren.

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Einige Details zum Vorvertrag

Wenn Sie sich dazu entschließen, mit Ihrem neuen Mitarbeiter einen Vorvertrag zu schließen, dann sollten darin alle relevanten Punkte eines gängigen Arbeitsvertrages aufgenommen werden. Um sich die Arbeit zu vereinfachen, können Sie einen Vorvertrag zum Arbeitsvertrag Vorlage nutzen. Diese lässt sich immer wieder verwenden und an die jeweiligen individuellen Gegebenheiten problemlos anpassen. Entsprechende Vorlagen können hier herunter geladen werden.

Wenn Sie mit Ihrem Mitarbeiter einen Vorvertrag schließen, dann müssen Sie dies auf jeden Fall begründen. Die Gründe können vielfältig sein. Es können sowohl betriebswirtschaftliche, aber auch persönliche Gründe vorliegen. So können dem Bewerber zum Beispiel noch bestimmte Abschlussprüfungen und Qualifikationen fehlen, welche für die offizielle Ausübung der Stelle erforderlich sind.

Im Vorvertrag sollten Sie daher vermerken, wann der offizielle Arbeitsvertrag in Kraft tritt und welche konkreten Gründe dies derzeit verhindern. Gesonderte Formulierungen gelten für Arbeitnehmer, die noch in einem Arbeitsverhältnis stehen und dies erst beenden möchten, wenn der eigentliche Arbeitsvertrag mit Ihrer Firma geschlossen wurde.

Welche Angaben sollte ein Vorvertrag enthalten?

Ein Vorvertrag unterscheidet sich im Grunde nur wenig vom späteren Arbeitsvertrag. Alle relevanten Angaben, das Arbeitsverhältnis betreffend, finden im Vorvertrag Platz. Zunächst werden die Namen und Adressen der beiden Parteien angeführt. Danach vermerken Sie den Beginn des Arbeitsverhältnisses, den Ort der Tätigkeit, die Beschreibung der Tätigkeit und Erläuterungen zur zu besetzenden Position. Wurde eine Probezeit vereinbart, ist diese ebenfalls im Vorvertrag zu erwähnen. Die tägliche Arbeitszeit, die Vergütung und der Urlaubsanspruch sollten ebenfalls im Vorvertrag behandelt werden. Erwähnen Sie zudem, wann der richtige Arbeitsvertrag geschlossen wird und welche Kündigungsfristen einzuhalten sind. Wurden sonstige Vereinbarungen getroffen, sollten Sie diese zu Ihrer rechtlichen Absicherung ebenfalls im Vorvertrag, wie im späteren Arbeitsvertrag erwähnen.

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