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Die Personalführung nach dem Erbe des Unternehmens

Frühzeitig sollte der Erbe eines Unternehmens durch den Gründer oder Firmeninhaber benannt werden. Zudem wäre abzuklären, ob dieser Erbe gleichzeitig auch in der Lage ist die Unternehmensführung zu übernehmen. Die Weichenstellung ist deshalb so wichtig, damit dieser rechtzeitig einschlägige Erfahrungen sammeln kann zur Personal- und Unternehmensführung. Die Führung von Personal hat auch mit dem Umgang von Macht und dessen Strukturen zu tun und dies will gründlich gelernt sein.

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Werteorientierung bei der Personalführung

Manager, Unternehmensführer, Vorstände und auch Politiker sind besser in der Führung, wenn sie diese unter ethischen Gesichtspunkten durchführen. In der Personalführung eines Unternehmens ist es immer ein Zwiespalt zwischen dem Gewissen dem Personal gegenüber und der Gewinnoptimierung. Es ist ebenso die Widersprüchlichkeit zwischen ökonomischen Gesichtspunkten und sozialer Verantwortung, die eine Gestaltung der Personalführung formt.

Personalführung sollte geprägt sein von Vertrauen

Philosophische Grundsätze führen zu neuen Denkansätzen der Führenden. „Vertrauen ist der Anfang von allem“ heißt ein Sprichwort. Der Führende vertraut darauf, dass das Personal in seinem Sinne handelt und die Angestellten vertrauen darauf dass ihr Chef den Arbeitsplatz für sie sichert. Die neuen Unarten, das Personal als Manövriermasse anzusehen bei ausbleibenden Aufträgen oder einer falschen Führungsentscheidung, führten in den letzten Jahren zu einem großen Defizit dieses Vertrauens in die Personalführung. Dass diese Handlungen zudem die Menschen lähmen und dadurch auch nicht leistungsfördernd sind, ist längst schon nachgewiesen. Die Angst um den Arbeitsplatz treibt viele Menschen um und das ist kontraproduktiv.

Die Macht bei der Personalführung richtig einsetzen

Personalführung, das ist ein Geben und Nehmen beider Seiten. Die Angestellten müssen ihre Bringschuld ebenso erledigen wie die Unternehmensführung. Es sollte für die Geführten sicht- und nachvollziehbar sein, dass die Entscheidungen im besten Sinne sach- und sinngerecht sind. Zudem sollten wichtige Entscheidungen, so weit wie eben möglich, auch ethisch vertretbar sein. Einem Chef, der nach diesen Grundsätzen handelt wird das Personal gerne und willig folgen.

2011-04-14T08:42:56+00:00 18. Oktober 2010|Personalmanagement|0 Kommentare

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