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Die Konjunktur und ihr Einfluss auf die Personalplanung und das Personalmarketing 2013-04-23T09:51:47+00:00

Die Wirtschaft eines Landes ist in permanenter Bewegung. Beschäftigung und Produktion, Import und Export und auch Umsätze und Preise sind ständigen Schwankungen unterworfen. Das wirtschaftliche Wachstum eines Landes ist immer dann gegeben, wenn in einem bestimmten Zeitraum mehr erwirtschaftet und produziert wird, als im gleichen Zeitraum einer vorangegangenen Periode.

Das heißt, die Wirtschaft kann nur dann wachsen, wenn die Produktionsleistungen steigen und wenn gleichzeitig auch die Arbeitskräfte, die Auslastung der Produktionsanlagen, die Rohstoffe und auch die Energieleistungen mit ansteigen. Wobei allerdings zwischen einem quantitativen und einem qualitativen Wachstum unterschieden wird. Diesen Vorgang bezeichnet man als Konjunktur.

Das humane Kapital wird immer auf dem Arbeitsmarkt rekrutiert. Die Personalplanung und auch das Personalmarketing lassen sich daher von staatlicher Seite aus wesentlich leichter handhaben. Eine Voraussetzung ist allerdings, dass das Angebot größer ist als die Nachfrage. Berücksichtigt werden von staatlicher Seite aber vielmehr der quantitative Aspekt und weniger der qualitative Aspekt.

Die Rolle der Qualifikation

Tatsächlich ist es aber so, das zum Beispiel in den alten Bundesländern im Jahr 2007 rund 50,3 % der Arbeitslosen eine abgeschlossene Berufsausbildung hatten und 49,7% keinen Abschluss vorweisen konnten. Vier von fünf Arbeitslosen in den neuen Bundesländern haben ebenfalls eine abgeschlossene Ausbildung.

Wenn ein Arbeitsloser keine erforderlichen Qualifikationen für eine Stelle mitbringt, dann sollte auch in der Zukunft kein Unternehmen einen solchen Mitarbeiter beschäftigen. Da dieses Vorgehen aber immer noch in der Praxis angewandt wird, kann man auch in Zukunft davon ausgehen, dass Personalplanung und auch Personalmarketing auf dem Arbeitsmarkt kein ausreichendes Rekrutierungsfeld mehr finden werden.