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Mehr Mitarbeiterzufriedenheit für effizientere Arbeitsweisen

In vielen Berufen stehen Arbeitnehmer permanent unter Druck: Sie müssen Deadlines einhalten, die Wünsche der Kunden umsetzen oder die Produktionsvorgaben einhalten. Meist gehört das zum normalen Alltag. Wenn jedoch generell eine schlechte Grundstimmung am Arbeitsplatz herrscht, kann dies für Angestellte langfristig zur Qual werden. Die Folgen sind erhöhte Krankentage, eine angeschlagene Gesundheit oder das Bedürfnis eines Jobwechsels. Alles das wirkt sich natürlich kontraproduktiv auf die Effizienz aus. Denn wer unglücklich ist, arbeitet nicht mit voller Kraft. Doch welche Maßnahmen können Arbeitgeber treffen, um die Bedingungen zu verbessern?

Gehaltsanpassungen sind oft ein guter Schritt

Wer gute Leistungen erbringt, sollte belohnt werden. Ein freundliches Wort oder ein Lob sind zwar ein Anfang, aber irgendwann wird es als Anerkennung und Wertschätzung für Arbeitnehmer nicht mehr ausreichen. Spätestens dann ist es Zeit für eine Gehaltserhöhung. Diese ist und bleibt immer die beste Form der Belobigung.

Doch was tun, wenn eine Firma gerade schlechte Zeiten durchmacht und das Budget keine Anpassung des Lohns bzw. Gehalts zulässt? Arbeitgeber können in diesem Fall einen Kompromiss vorschlagen und auf Zusatzleistungen verweisen, wie:

  • Dienstwagen
  • Firmenlaptop oder –handy
  • Gutscheine
  • Rabatte
  • Zuschüsse

Diese Sonderleistungen bieten beiden Seiten Vorteile: Der Angestellte hat letztendlich dennoch mehr Geld im Portemonnaie, das Unternehmen kann die Ausgaben als Betriebskosten in der Steuererklärung geltend machen.

Softwareprogramme als Arbeitserleichterung

Mittlerweile gibt es diverse Systemlösungen auf dem Markt, die Abläufe optimieren und somit alle anfallenden Aufgaben deutlich effizienter gestalten. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie den Mitarbeiter ersetzen – sie können aber die Arbeit sowohl erleichtern als auch beschleunigen. Viele Unternehmen greifen beispielsweise zu einem ERP-System, um sowohl Strukturen als auch Prozesse zu verbessern. Es hilft den Angestellten dabei, abteilungsübergreifend zu arbeiten und erleichtert die Kommunikation sowie die Datenerfassung enorm. Dank diverser Schnittstellen zu anderen System ist es zudem möglich, manuelle Vergleiche zu verhindern. Doch was bedeutet das für die Mitarbeiter? Der Aufwand wird deutlich minimiert. Dadurch bleibt mehr Zeit, um sich anderen Projekten zu widmen. Mehr Informationen zum Thema ERP gibt es in diesem ERP-Ratgeber.

Work-Life-Balance als zusätzlicher Anreiz

Gerade die sogenannte Generation Y legt sehr viel Wert auf einen ausgewogenen Lebensstil. Dazu gehört auch, eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. Denn nur so ist es Angestellten möglich, glücklich und zufrieden zu sein – was sich selbstverständlich auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirkt. Mittlerweile gibt es viele Unternehmen, die Versuche mit einer 30 Stunden-Woche durchführen, um herauszufinden, ob sich diese Umstellung positiv auf die Arbeitsqualität auswirkt.

Selbstverständlich ist nicht jede Firma dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten zu ändern. Eine weitere Möglichkeit für eine bessere Work-Life-Balance ist Teilzeit. Seit diesem Jahr gibt es eine entsprechende Gesetzesänderung. Mitarbeitern steht es nun frei, ihre Stelle befristet in Teilzeit auszuführen.

Positiv auf die Stimmung der Angestellten wirken sich zudem flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Gleitzeit aus. Dadurch haben gerade Mütter und Väter mehr Spielraum im Bereich Kinderbetreuung. Generell eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten für Menschen, die einen unterschiedlichen Lebensstil pflegen. Während einige später anfangen, aber dafür länger bleiben, können Frühaufsteher dafür eher wieder nach Hause gehen.

Specials am Arbeitsplatz

Start-Ups machen es vor: Sie bieten ihren Angestellten verschiedene Anreize, um während der Arbeitszeit kurzfristig zu entspannen und den Kopf freizubekommen:

  • Kicker
  • Darts-Scheiben
  • Ruheräume
  • etc.

Viele Unternehmen gehen zudem dazu über, ihren Mitarbeitern kostenloses Obst, Wasser und Getränke zur Verfügung zu stellen. Diese kleinen Goodies sorgen für mehr Zufriedenheit bei den Arbeitnehmern. Einen weiteren Vorteil hat gerade das Obst: Die Angestellten ernähren sich gesünder, wodurch sie weniger krank werden und somit nicht so häufig ausfallen. Ruheräume helfen zudem dabei, abzuschalten und sich beispielsweise für ein Telefonat mit einem Kunden zu wappnen.

2019-02-18T09:20:18+02:00 15. Februar 2019|Allgemein|0 Kommentare

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