Die Suche nach einer neuen Anstellung gestaltet sich oftmals nicht leicht: Das kann sicherlich jeder, der bereits einmal arbeitslos war, auf die eine oder andere Weise bestätigen. Für Langzeitarbeitslose ist es noch einmal besonders schwer, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten: Wer bereits lange ohne Arbeit ist, wird nicht selten als faul abgestempelt, und mangelnde aktuelle Berufserfahrung kann die Chancen auf eine Anstellung entscheidend verringern. Langzeitarbeitslose sollten daher einige Punkte beim Bewerben beachten.

Längere Zeit ohne Job: Warum Langzeitarbeitslosigkeit ein Problem ist

Arbeitgeber stellen heutzutage hohe Ansprüche an Bewerber und potenzielle neue Mitarbeiter. Menschen, die aus persönlichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen längere Zeit nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können, bleiben dabei nicht selten auf der Strecke. Auch wenn in mehreren Branchen ein Fachkräftemangel besteht, entscheiden sich nur wenige Unternehmen für Langzeitarbeitslose, selbst wenn diese die fachlichen Anforderungen erfüllen. Die Gründe dafür liegen zum Teil in Vorurteilen gegenüber Personen, die bereits längere Zeit keine Anstellung mehr hatten. Faulheit, mangelnde Belastbarkeit und fehlende Motivation sind nur einige der Punkte, die Langzeitarbeitslosen häufig unterstellt werden – in vielen Fällen durchaus zu Unrecht. Darüber hinaus kann auch die fehlende Anbindung an das Geschehen in der spezifischen Branche zu Komplikationen führen. Einige Berufsbereiche verändern sich sehr schnell, und schon eine vergleichsweise kurze Abwesenheit kann dafür sorgen, dass Arbeitslose nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.

Jobbörsen nutzen und Arbeitgeber von sich überzeugen

Im digitalen Zeitalter gibt es im Internet sehr viele Jobbörsen, die zahlreiche Stellenangebote von kleinen sowie größeren Unternehmen, Einrichtungen oder Behörden veröffentlichen und so Jobs vermitteln. Anbieter wie Kalaydo bieten eine umfangreiche Auswahl an Stellenangeboten, die sich für Einsteiger sowie für Langzeitarbeitslose eignen. Wer bereits länger nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt verfügbar war, tut gut daran, potenzielle neue Arbeitgeber aktiv zu kontaktieren und sich und seine Fähigkeiten positiv, aber realistisch anzupreisen. Bewerber, die zeigen, dass sie durchaus motiviert und bereit sind, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen, können in vielen Fällen punkten. Hier kann es auch sinnvoll sein, Berufserfahrungen und ähnliche Qualifikationen anzugeben, auch wenn diese nichts oder nur wenig mit der eigenen Branche zu tun haben. Wurde während der Arbeitslosigkeit eine ehrenamtliche Tätigkeit oder ein Minijob angenommen, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Bewerber aktiv und motiviert ist – genau dies sind Qualitäten, die von allen Arbeitgebern geschätzt werden.

Qualifikationen und Weiterbildungen bringen Bewerber weiter

Auch ohne eine konkrete Anstellung oder die Aussicht auf einen Job ist es aus Expertensicht sinnvoll, wenn sich Langzeitarbeitslose weiterbilden. Besonders in Branchen, die großen Veränderungen unterworfen sind, ist es erforderlich, sich aus eigenem Antrieb fortzubilden und so dafür zu sorgen, dass man den Anschluss an die technischen oder fachlichen Anforderungen nicht verliert. Menschen, die längere Zeit ohne Anstellung sind und einen Wiedereinstieg in ihre Branche wünschen, können sich mithilfe von Weiterbildungsangeboten etwa der Agentur für Arbeit weiter qualifizieren – das zeigt nicht nur Motivation, sondern kann auch fachlich überzeugen, denn die erworbenen Kenntnisse lassen sich natürlich auch im Rahmen einer neuen Anstellung anwenden. Jede Art der Qualifikation, die einen positiven Eindruck hinterlässt, kann bei der Jobsuche für Langzeitarbeitslose hilfreich sein.

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