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Gute Arzthelferin für die Praxis finden – Das gilt es zu beachten

Medizinische Fachangestellte (MFA) spielen eine wichtige Rolle in der Gesundheitsfürsorge und sind in sämtlichen Praxen und Krankenhäusern einsetzbar. So gewährleisten qualifizierte Arzthelfer/innen einen reibungslosen Ablauf in Arztpraxen und übernehmen vielfältige Aufgaben. Wir geben in unserem heutigen Artikel wichtige Tipps für die Gewinnung von medizinischen Fachangestellten und verraten, wie sich Praxen als attraktive Arbeitgeber präsentieren können.

Der richtige Bewerbungsprozess

Grundsätzlich sind Arzthelfer sowie Arzthelferinnen unverzichtbar für das Gesundheitssystem, sodass die Nachfrage nach qualifiziertem Personal permanent steigt. Daher ist es wichtig, dass Praxen bei der Mitarbeitersuche sämtliche Kanäle und Jobplattformen nutzen. Insbesondere fachspezifische Stellenbörsen haben sich bei der Gewinnung von medizinischen Fachangestellten (MFA) bewährt. Sofern Jobs zur Arzthelferin ausgeschrieben werden sollen, lohnt es sich daher, diese Fach-Jobbörsen zu präferieren. Damit auch die richtigen Bewerber erreicht werden, sollte die Stellenausschreibung möglichst informativ ausfallen. So sollten nicht nur die Aufgaben und gewünschten Qualifikationen genannt, sondern zudem auch die Vorzüge der Praxis erläutert werden.

Der Bewerbungsprozess sollte derweil möglichst transparent und unkompliziert ausfallen. Da eine Bewerbung stets als erste Arbeitsprobe gewertet werden kann, ist es ratsam, die Unterlagen möglichst kritisch zu prüfen. Nach der Sichtung aller Bewerbungen können nun schließlich die vielversprechendsten Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Bei dieser Gelegenheit sollten noch einmal die Qualifikationen des Bewerbers abgeklopft und mögliche Fragen beantwortet werden. Sofern das Bewerbungsgespräch positiv verläuft, kann zeitnah ein Termin für den Vertragsabschluss vereinbart werden.

Gut zu wissen: Grundsätzlich können beide Seiten bei einem Vorstellungsgespräch prüfen, ob es auch zwischenmenschlich passt.

Worauf medizinische Fachangestellte (MFA) bei der Praxis achten

Qualifizierte Fachkräfte sind sehr gefragt, sodass auch der Arbeitgeber selbst einen bleibenden Eindruck hinterlassen muss. An dieser Stelle existieren einige Aspekte, die für medizinische Fachangestellte (MFA) besonders relevant sind. So legen über 65 Prozent der Arzthelfer und Arzthelferinnen viel Wert auf ein freundliches Team, während 63 Prozent in spannenden Arbeitsinhalten ihre Erfüllung finden. Zirka die Hälfte aller Arzthelfer und Arzthelferinnen beziehen das Gehalt in ihre Jobsuche mit ein. Etwa 23 Prozent der medizinischen Fachangestellten (MFA) wünschen sich eine faire sowie wertschätzende Führungskraft. Es lässt sich demnach unschwer erkennen, dass die Attraktivität einer Praxis maßgeblich von dem Team sowie den sozialen Kompetenzen der Führungskraft abhängt.

Erfolgsfaktor Mitarbeiterzufriedenheit

Grundsätzlich ist das Gehalt nur einer von vielen Faktoren, die in die Wahl eines Arbeitgebers einfließen. Medizinische Fachangestellte (MFA) fühlen sich vor allem dann in einer Arztpraxis wohl, wenn viel Wert auf die Mitarbeiterzufriedenheit gelegt wird. So gehen fast 65 Prozent der Arzthelfer und Arzthelferinnen gerne Kompromisse bei dem Gehalt ein, wenn sowohl der Job als auch das Team den eigenen Vorstellungen entspricht. Um die Mitarbeiterzufriedenheit auch langfristig zu erhalten, sollten Arbeitgeber daher verschiedene Motivatoren schaffen. Wer seiner Arbeit motiviert nachgeht, der kann im Alltag auch größere Erfolge verbuchen. Dies zeigte eine wissenschaftliche Studie der Harvard Universität.

Gehalt spielt eine wichtige Rolle bei der Berufswahl

Natürlich dient auch das Gehalt als wichtiger Anreiz für medizinische Fachangestellte (MFA). Grundsätzlich hängt das Gehalt von den Tarifverträgen, den fachlichen Qualifikationen sowie dem Alter des Mitarbeiters, dem Arbeitgeber sowie dem Bundesland ab. Während Arzthelfer und Arzthelferinnen in den neuen Bundesländern zwischen 2.057,00 Euro und 2.195,00 Euro pro Monat verdienen, sind im Süden von Deutschland bis zu 2.612,00 Euro pro Monat möglich. Als wichtige Orientierung für Praxen und medizinische Fachangestellte (MFA) dient der Tarifvertrag, in dem die verschiedenen Gehaltsstufen anschaulich aufgeführt werden.

Was ist wichtig für ein gutes Arbeitsklima?

Damit ein reibungsloser Praxisablauf sichergestellt werden kann, sollte natürlich stets auf ein gutes Arbeitsklima geachtet werden. Daher ist es wichtig, dass nicht nur der Teamzusammenhalt, sondern auch ein arbeitsfreundliches Umfeld gefördert werden.

Arbeitsfreundliches Umfeld

Grundsätzlich existieren zahlreiche Faktoren, die ein arbeitsfreundliches Umfeld prägen. Zunächst sollte die Praxis den Arzthelfern und Arzthelferinnen ausreichend Urlaubstage gewähren und auf geregelte Arbeitszeiten achten. Auch im Falle einer Schwangerschaft gelten besondere Rechte für die Angestellten. Kritik und Feedback sollte in der Regel wertschätzend erfolgen, um Konflikte am Arbeitsplatz zu vermeiden. Damit auch neue Mitarbeiter/innen sich schnell in der Praxis wohlfühlen, muss zu Beginn die richtige Einarbeitung erfolgen. An dieser Stelle ist es unverzichtbar, die neuen Kollegen und Kolleginnen bestmöglich in das Team zu integrieren und eine herzliche Atmosphäre zu schaffen.

Zuletzt wirken sich natürlich auch die Weiterbildungsmöglichkeiten auf die Attraktivität der Praxis aus. Daher dienen Weiterbildungsmöglichkeiten als wichtiges Instrument in der Mitarbeiterbindung. Zudem profitieren auch die Praxen von der Expertise ihrer Mitarbeiter.

Fazit: Arztpraxen sollten die richtigen Anreize für ihre Mitarbeiter schaffen

Qualifizierte Arzthelfer und Arzthelferinnen sind besonders begehrt, sodass sich Praxen als attraktive Arbeitgeber aufstellen sollten. Daher ist es wichtig, von Beginn an Anreize sowie Benefits für bestehende Mitarbeiter zu schaffen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass das medizinische Fachpersonal auch langfristig gerne in der Praxis arbeitet.

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