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Mitarbeiterausweise spielend selbst erstellen – technische Möglichkeiten im Überblick

Hat ein Unternehmen eine bestimmte Größe erreicht, kennt nicht mehr jeder Mitarbeiter alle anderen Angehörigen des Unternehmens. In solchen Fällen ist es unerlässlich, Mitarbeiterausweise zu erstellen, damit letztlich der Zugang zum Unternehmen entsprechend gesteuert werden kann. Mitarbeiterausweise können dabei je nach Ausführung ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Von einer normalen Zugangsberechtigung mit händischer Kontrolle über Sicherheitsausweise mit Auslesung biometrischer Daten bis hin zu Zahlungskarten für die Mensa ist alles möglich. Externe Lösungen sind dabei umständlich und teuer, so dass ein Kartendrucker eine interessante Alternative darstellt. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, welche technischen Möglichkeiten heute bei Kartendruckern zu finden sind und ab wann sich diese lohnen.

Kartendrucker als Lösung – ab wann lohnt sich die Anschaffung?
Jedes Unternehmen muss sich die Frage stellen, ab wann sich ein eigener Kartendrucker lohnt. Bei der Betrachtung der Preise für Kartendrucker fällt auf, dass Händler wie auto-id247.com einfacher Kartendrucker bereits ab wenigen Hundert Euro anbieten. Wer jedoch Karten mit Magnetstreifen, Bildern oder sogar EMV-Chips ausstatten möchte, muss für einen Kartendrucker gut und gerne 1.500-2.000 Euro bezahlen. Natürlich sollten dabei laut betriebsrat.de auch stets die rechtlichen Vorgaben berücksichtigt werden. Eine einfache Rechnung zeigt auf, ab wann sich ein solcher Kartendrucker lohnt:
Anschaffung Kartendrucker: 1.500-2.000 Euro
Kosten für 1 Ausweis (Drucker): 0,05 Euro
Kosten für 1 Ausweis (Extern): 5-7 Euro
Kosten für 1.000 Ausweise (Drucker): 50 Euro
Kosten für 1.000 Ausweise (Extern): 400 Euro
Werden also nur einmalig 1.000 Ausweise benötigt, ist die Anschaffung eines Kartendruckers noch keine lohnende Anschaffung. Anders sieht das Ganze aus, wenn andauernd einzelne Ausweise verändert oder nachgedruckt werden müssen. Der verhältnismäßig günstige externe Preis von 400 Euro für 1.000 Ausweise mit Magnetstreifen gilt nur bei einer entsprechenden Stückzahl. Die Einzelkosten lägen hingegen bei 5-7 Euro pro Stück. Spätestens bei Stückzahlen von 3-4.000 Ausweisen liegt ein Kartendrucker grundsätzlich preislich vorn und ist zudem deutlich flexibler nutzbar.

Welche technischen Möglichkeiten bieten Kartendrucker heute?
Kartendrucker sind heute sehr leistungsfähig und trotzdem nicht allzu teuer. Im Folgenden werden die wichtigsten technischen Möglichkeiten genauer vorgestellt:

Sicherheitsmerkmale: Heute bieten Kartendrucker die Möglichkeit, Mitarbeiterausweise mit Magnetstreifen und auch biometrischen Daten auszustatten. Bilder und Unterschriften stellen bei guten Geräten ebenfalls kein Problem dar. Einige Geräte sind auch EMV-Kompatibel und können Sicherheitschips in den ausweisen bespielen.

2seitige Laminierung: Besonders hochwertige Geräte bieten die zweiseitige Laminierung und können somit spezielle Funktionen für die Ausweise möglich machen.

Größe: Die Größe für Karteneinzug und Kartenausgabe ist gerade in größeren Betrieben sehr wichtig. Wer viele Karten in kurzer Zeit drucken muss, sollte hier auf entsprechend hohe Kapazitäten achten.

Benutzerfreundlichkeit: Während passende Treiber und ein USB-Anschluss heute beinahe schon eine Selbstverständlichkeit darstellen, sollte auch ein entsprechend lesbares Display zur Verfügung stehen, um den Kartendrucker bequem bedienen zu können.
Bei den oben genannten technischen Spezifikationen handelt es sich nur um eine Auswahl, die je nach Gerät auch noch erweitert wird. Mit einer guten Kalkulation des Bedarfs lässt sich jedoch eine sehr gute Lösung im Bereich Mitarbeiterausweise finden.

Fazit
Ein Kartendrucker für Mitarbeiterausweise lohnt sich erst ab einer gewissen Unternehmensgröße. Wer bereits seit längerem auf externe Lösungen setzt und dies eventuell ändern möchte, sollte also vorher genau nachrechnen, ob sich ein Kartendrucker lohnt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, denn es lassen sich einzelne Ausweise problemlos und günstig nachdrucken und der Druck ist auf Dauer kostengünstiger als eine externe Lösung. Ob eine solche Lösung im Einzelfall interessant ist, können also nur die jeweiligen Umstände beantworten.

2015-01-07T17:20:48+02:00 7. Januar 2015|Personalmanagement|0 Kommentare

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