Stressbedingte Ausfallzeiten sind ein stetig wachsender Kostenfaktor, dessen Ende noch nicht, in Sicht ist. Laut der Krankenkassen waren 2009 zehnmal mehr Krankheitstage als 2004 durch Stress zu verzeichnen. Die Arbeitsunfähigkeitstage stiegen von 4,6 Prozent auf 47,1 Prozent. 2015 wird mit über 55 Prozent gerechnet. Eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung, Ruhr-Universität Bochum belegt, dass 24 Prozent aller Führungskräfte unter Stress leiden. Nach Angaben der Krankenkassen leiden 26 Prozent der Bevölkerung unter Stress. Diese Zahl wir bis 2030 auf über 52 Prozent steigen. Die Kosten für die Volkswirtschaft liegen momentan bei 16 Milliarden Euro und werden bis 2030 auf über 32 Milliarden Euro steigen. Pro Mitarbeiter kostet ein Ausfalltag Ihr Unternehmen zwischen 400 und 750 Euro am Tag.

Stress schädigt das Immunsystem

Stress schädigt das Immunsystem, wodurch andere Krankheiten, die nicht direkt dem Stress zugeordnet werden können, aber durch diesen mit verursacht werden, ebenfalls einen nicht unbeträchtlichen Anteil der der Kosten für Ausfallzeiten ausmachen. Die Studien der PNI Psychoneuroimmunologie zeigen, dass das Immunsystem zum Teil durch das Gehirn und vom Nervensystem gesteuert wird. Zwischen Gehirn und Immunsystem bestehen wichtige Verbindungen. Weitere Studien zeigen, dass verschiedene Entspannungstechniken und Bewältigungsmethoden die Abwehrkräfte stabilisieren oder sogar steigern können. Von einigen Funktionen des Immunsystems, wie sie im MBSR “Mindfulness-Based Stress Reduction” Programm gemessen wurden, zum Beispiel der Aktivität der Killerzellen, nimmt man an, dass sie bei der körpereigenen Abwehr von Krebs und Virusinfektionen eine wesentliche Rolle spielen.

Ziehen Sie Nutzen aus diesem Wissen und senken Sie die Kosten
Fotolia_51351433_XS© artfocusWie können nun Firmen diese Erkenntnis für sich nutzen? Prävention ist hier das Zauberwort. Alleine durch einen achtstündigen Entspannungskurs, mit darauf folgender Einhaltung, der erlernten Übungen ist es ein leichtes diese Ausfallzeiten und damit die Kosten um ca. 50 Prozent zu reduzieren. Zusätzlich wird das Immunsystem der Mitarbeiter gestärkt, was zu einer weiteren Reduzierung, der Ausfallzeiten die durch Infektionskrankheiten verursacht werden, führt. Werden solche Seminare regelmäßig wiederholt, kann man die Ausfallzeiten und die damit verbundenen Kosten um bis zu ca. 80 Prozent reduzieren. Hier wird nicht nur kurzfristig ein Kostenfaktor gesenkt, langfristig wird auch das Ansteigen der Kosten auf sehr effektive Art und Weise verhindert. Mit einem guten Entspannungstraining und Stressbewältigungstraining, bei denen auch Achtsamkeitstraining durch Meditation angewandt wird, wird gleichzeitig das Betriebsklima verbessert, die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, die Motivation angehoben und die Kreativität unterstützt. Fehler werden vermieden und neue Wege werden leichter gefunden. Dies sind Punkte, die man nicht in Zahlen ausdrücken kann, aber jeder weiß, dass solche Qualitäten unbezahlbar sind. Sind diese Punkte doch ausschlaggebend für eine gute Produktivität und für den Erfolg eines Unternehmens.

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Autor:
Klaus Schönstedt, Management und Personal Coaching
www.entspannungstrainer-stressbewaeltigungstraining.de

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