Eigentlich dienen Teambuilding-Maßnahmen dafür, dass der Teamgeist bei allen Teilnehmern gefördert wird. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich auf ihre Arbeit zu fokussieren und als Team effektiv zu funktionieren. Doch das beste Teambuilding-Event bringt nichts, wenn sich im Vorfeld niemand Gedanken dazu macht, wie die Erfahrungen und Erlebnisse aus den gemeinsamen Aktivitäten in den Alltag transferiert werden können. Wie lässt sich der Erfolg der Maßnahmen eigentlich transparent gestalten?

Individualität als wichtigster Maßstab

Greifen Sie auf eine beliebige Maßnahme zurück, wird auch der Erfolg allenfalls beliebig sein – vielleicht stellt er sich ein, wahrscheinlich aber eher nicht. Schließlich sollte ein Teambuilding-Event nicht ein schnödes Unterhaltsprogramm sein, sondern bestimmte Ziele verfolgen, um Ihr Team zusammenzuschweißen.

Schon bei der Planung sollten Sie daher berücksichtigen, welche Ziele Sie verfolgen. Warum möchten Sie überhaupt eine Teambuilding-Maßnahme durchführen? Hat sich das Team gerade erst neu gefunden und muss sich erst noch kennenlernen? Gab es in der Vergangenheit Konflikte unter Kollegen, sodass das Vertrauen erst wieder aufgebaut werden muss? Klappt die Zusammenarbeit eher schleppend? Beschäftigen Sie sich bereits im Vorfeld des Events genau damit, die Ziele zu identifizieren sowie festzustellen, mit welchen Methoden sich diese am ehesten erreichen lassen.

Tipps für eine gelungene Eventplanung

Damit Sie Ihre gesteckten Ziele erreichen und Ihr Team näher zusammen rückt, sollten Sie die folgenden Tipps berücksichtigen:

  • Klare Ziele: Definieren Sie gemeinsam mit der Teamleitung des betreffenden Teams die Ziele, die erreicht werden sollen. Das können Arbeitsbereiche sein, die besondere Aufmerksamkeit verdienen, oder auch Soft Skills der Mitarbeiter, die weiterentwickelt werden sollen. Wenn Sie wissen, was Sie erreichen möchten, können Sie damit beginnen, passende Events auszuwählen.
  • Ausgewogene Zeitplanung: Ein Team-Event ist teuer, deshalb muss jede Minute effektiv ausgenutzt werden? Falsch! Im Idealfall ist das Event eine Mischung aus Arbeit (egal ob an Projekten oder an persönlichen Eigenschaften), Teamaktivitäten und Freizeit. Sorgen Sie dafür, dass die Gruppe eine Herausforderung erhält, statt sich das ganze Wochenende lang zu langweiligen.
  • Aufbau von Beziehungen: Lassen Sie Ihren Mitarbeitern ein wenig freie Zeit, die sie nutzen können, um sich untereinander kennenzulernen und Beziehungen aufzubauen. Wenn Sie jede freie Minute mit Aktivitäten vollstopfen, bleibt keine Zeit für Gespräche, Entspannung und schöne gemeinsame Stunden. Berücksichtigen Sie deshalb in der Zeitplanung einige Zeiträume, die die Teilnehmer beliebig nutzen können.
  • Transport in den Alltag: Nachdem das Event vorüber ist, verpuffen die Effekte oftmals schnell im Nichts. Jetzt ist es wichtig, sich einen Aktionsplan zurecht zu legen, mit dem man die Erlebnisse sowie die tollen Ideen aus gemeinsamen Gesprächen in den Alltag zu übertragen. Nur so können Sie langfristige Vorteile aus einer Teambuilding-Maßnahme ziehen.

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