Sie scheinen den Erfolg gepachtet zu haben: Spitzensportler wie Philipp Lahm oder Thomas Müller haben bereits in jungen Jahren die oberste Stufe der Karriereleiter erreicht. Eigentlich kann es von dort aus nur noch bergab gehen, doch längst nicht jeder Profisportler verschwindet irgendwann von der Bildfläche. Damit sind sie in mehr als einer Hinsicht ein gutes Vorbild, denn sie zeigen: Wer seine Karriere von Anfang an im Blick behält, kann selbst für eine erfolgreiche Zukunft vorsorgen. Der Lahm-Faktor als Kernkompetenz moderner Manager.

Vom Profifußballer zum Lahm-Faktor

Noch vor einigen Jahren hätte er sich selbst wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass er einmal zum Inbegriff der Sportlerkarriere wird: Philipp Lahm hat es mit 32 Jahren weit gebracht. Der amtierende Kapitän des FC Bayern München ist 2014 gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen Fußballweltmeister geworden und hat damit seiner sportlichen Karriere die Krone aufgesetzt. Aber auch abseits des Rasens hat Philipp Lahm einiges vorzuweisen. Seit Jahren arbeitet der Ausnahmesportler aktiv an seiner Karriere jenseits seiner aktiven Fußballerzeit. Heute ist er als Markenbotschafter tätig und stellt dabei auch seine unternehmerischen Stärken vor. 2015 unterschrieb Lahm einen Vertrag bei Sixtus, einem in Bayern ansässigen Hersteller von Pflegeprodukten, die speziell für Sportler entwickelt wurden. Für das Unternehmen ist er heute nicht nur als Markenbotschafter unterwegs, sondern bringt sich als Gesellschafter auch hinter den Kulissen ins Spiel.

Diese Schritt, so lässt Philipp Lahm auf der Unternehmenshomepage mitteilen, „war ein bewusster, um sich frühzeitig auch außerhalb des Fußballs mit möglichen Wegen für eine zweite Karriere auseinanderzusetzen. Denn Philipp Lahm ist ein Mensch, der gerne vorbereitet ist und sich für wichtige Entscheidungen Zeit nimmt.“ Damit übernimmt der Profifußballer eine echte Vorbildfunktion für seine Sportlerkollegen und für junge Menschen, die dabei sind, die Weichen für ihre berufliche Zukunft zu stellen. Personalberater sprechen von so genannten „Soft Skills“ die Lahm mitbringt und mit entscheidender Faktor für Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens sind. Wer nicht nur auf dem Papier mit seinen Qualifikationen punkten kann, sondern auch in diesem immer höher gewichteten Bereich alles mitbringt, was moderne Unternehmen sich für ihr Team wünschen, macht sich für den Arbeitsmarkt besonders wertvoll. Das bedeutet aber auch, selbst Anforderungen an eine mögliche Karriere zu stellen.

Manager sollten wie Lahm denken: Eigene Positionen hinterfragen und öfter Nein sagen. So definierte Christian Scholz, Professor für Personalmanagement an der Universität des Saarlandes, den Lahm-Faktor als Erfolgsrezept für eine Karriere nach dem aktiven Profisport. Glänzende Aussichten hat Philipp Lahm schon heute. Sein Vertrag mit dem FC Bayern München läuft 2018 aus. Verlängern möchte ihn der dann 34-Jährige nicht. Er hat bereits bekannt gegeben, dass er seine aktive Karriere als Profifußballer mit dem Ende des Vertrags abschließen möchte, dem Verein aber trotzdem treu zu bleiben gedenkt. Dabei sieht er sich weniger in der Rolle eines Trainers, wie sie beispielsweise Jürgen Klinsmann nach seinem Ausstieg als aktiver Fußballer eingenommen hat. Eine Position im Management des FC Bayern München schein eher seine Kragenweite zu sein. Damit verkörpert Philipp Lahm einen modernen Managertyp, der in Unternehmen sehr gefragt ist. Nicht umsonst ist der Lahm-Faktor heute beinahe eine feste Größe im Personalwesen und könnte nach und nach zur echten Kernkompetenz für erfolgreiche Führungskräfte werden.

Ein frühes Karriereende oder ein neuer Anfang?

Jeder Profisportler steht irgendwann vor der Frage, wann und auf welche Art und Weise seine aktive Karriere enden soll und wie es anschließend weiter geht. Viele bleiben dem Sport auf die eine oder andere Weise treu und setzen ihre Stärken als Trainer, Werbeträger, Unternehmer oder im Bereich Public Relations ein. Ihre Chancen stehen dabei vor allem in der freien Wirtschaft gut, denn Personalchefs und Personalberater wissen um die Stärken, die die meisten Profisportler mitbringen und um die Möglichkeiten, die sich den Unternehmen damit bieten. Eine Studie des „Institute for Sports, Business & Society“ (ISBS) nennt vor allem Disziplin, Zielstrebigkeit, Ausdauer und Belastbarkeit als Erfolgsfaktoren, die die meisten Profisportler auszeichnen und die für Unternehmen von besonderem Wert sind.

Das frühe Ende ihrer aktiven Karriere, dem sich Sportler aufgrund der hohen körperlichen Belastung meist gegenübersehen, ist für viele der Startschuss für eine neue Laufbahn. Nicht nur Philipp Lahm ist der der Übergang vom Profisportler in die unternehmerische Karriere geglückt. Stefan Effenberg hat sich als TV-Experte eine erfolgreiche zweite Karriere erarbeitet. Auch Oliver Kahn konnte erfolgreich an seine Karriere als Torwart anknüpfen. Er ist heute Werbepartner für einen bekannten Wettanbieter. Aber auch der bekannte dänische Torwart und Europameister Peter Schmeichel ist für einen Wettanbieter tätig.

Seriöse Wettanbieter sind verstärkt an einer Kooperation mit ehemaligen Profisportlern interessiert, da sie vor allem den Sport sponsern. So ist bet-at-home Trikotsponsor von Hertha BSC Berlin, Tipico Partner von Werder Bremen sowie dem HSV und bwin Partner des FC Bayern München. Zuletzt wurden alle vertrauenswürdigen Wettanbieter ausführlich und über einen längeren Zeitraum getestet. Tipico und bwin haben es als Trikotsponsoren ebenfalls unter die besten 20 Anbieter für Internetwetten geschafft. Das ausführliche Testergebnis wurde unter wettfreunde.net veröffentlicht.

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