Als Unternehmer führen Sie stets den Kampf, jeden Monat aufs Neue schwarze Zahlen zu schreiben, das Unternehmen am Laufen zu halten, Mitarbeiter zu betreuen und die Arbeitsabläufe zu optimieren. Doch damit eine Firma langfristig Bestand hat, gibt es einige Mittel und Wege. Dazu ist der erste Schritt, sich im eigenen Unternehmen umzusehen, Fehlerquellen zu beheben und Guten noch weiter zu verbessern.

Produktivität der Mitarbeiter

Zuerst sollten Sie sich fragen, ob Sie mit Ihrem Team zufrieden sind. Leisten ihre Angestellten gute Arbeit? Was könnte besser sein? Was ließe sich ausbauen? Fallen Ihnen Kritikpunkte auf, so sollte gleich die nächste Frage sein: Woran liegt das? Sind die Mitarbeiter zufrieden und motiviert? Wie ist das Betriebsklima und wie kann ich es verbessern?

Arbeitnehmermotivation ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Personalmanagement jedes Unternehmens, denn die richtige Motivation im Team sorgt für eine bessere Stimmung, mehr Qualität und auch eine höhere Produktivität. Denn wer zufrieden ist mit seiner Arbeit, der wird auch seltener krank. Das wiederum spart Ihnen die Kosten für den Ausgleich dieser Ausfälle.

Natürlich kann über Motivation nicht alles erreicht werden. Disziplin und Arbeitsmoral sind dennoch die Grundpfeiler und dürfen von den Arbeitnehmern nicht missachtet werden. Hier sollten Sie ganz genau hinsehen und kalkulieren, wie viele Mitarbeiter Sie sich wirklich leisten können. Im Zweifelsfall hilft es nicht, gute Miene zu bösem Spiel zu machen und Mitarbeiter weiter zu beschäftigen, obwohl Sie sich dies nicht leisten können. Dann kommen Sie nicht darum herum, die Kündigung auszusprechen. Damit dabei aber beide Seiten fair behandelt werden, ist es wichtig die Kriterien für eine ordnungsgemäße Kündigung zu kennen.

Produktivität der Unternehmensprozesse

Um noch mehr aus dem eigenen Unternehmen herauszuholen, gibt es verschiedene Ansätze. Unter anderem ist das sogenannte Lean Management sehr beliebt und wird heutzutage sehr oft angewandt. Die Definition zum Lean Management ist verständlicher, als viele glauben. Dabei handelt es sich in erster Linie und ein schlankes (vom engl. „lean“) Management, das bedeutet:

  • Möglichst wenig Arbeitsschritte
  • Möglichst wenig Verschwendung von Zeit und Ressourcen
  • Flache Hierarchien
  • Bündelung von Kompetenzen
  • Dezentralisierung
  • Mehr Qualität für den Kunden

Es sollen insgesamt also die Unternehmensvorgänge optimiert werden, sodass alles schneller, leichter, günstiger und mit weniger Aufwand umgesetzt werden kann.

Ziele weiter setzen und erreichen

Erinnern Sie sich noch an die Gründung Ihres Unternehmens? Ganz am Anfang, als Sie ihre Ziele und Stären definiert und den Unternehmensplan aufgestellt haben? Was ist davon noch übrig? Auch als etabliertes Unternehmen, sollte man die Ziele nicht aus den Augen verlieren und die eigenen Erfolgsfaktoren kritisch hinterfragen. Dazu gehört die Unternehmensstrategie, die Liquidität, Kundenpflege, Organisation und vor allem auch Innovation. Entwickelt sich Ihre Firma wirklich noch weiter und verfolgt Sie immer noch die Strategie, die zu Beginn festgelegt wurde? Auch darf die Kundenakquise und –pflege nicht vernachlässigt werden. Neue Kunden kommen nicht von allein und bestehende Kunden bleiben nicht automatisch Kunden, denn auch sie sehen sich stets nach günstigeren Alternativen und neuen Angeboten um.

Beratung gefällig?

Wenn die Optimierung der eigenen Unternehmensprozesse nicht leicht fällt, oder bisher vorgenommenen Anstrengungen einfach nicht zum Erfolg führen, dann kann auch der Einsatz eines Unternehmensberaters helfen. Eine professionelle und vor allem unabhängige Meinung kann ganz neue Aspekte und Möglichkeiten für die Firma eröffnen. Aber auch hierbei gilt, stets kritisch zu bleiben und sich den entsprechenden Berater erst ganz genau anzusehen.

Die Preise bei der Unternehmensberatung schwanken sehr stark. Fragen Sie sich also direkt, ob die versprochenen Leistungen auch den Preis rechtfertigen und machen Sie Vergleiche. Wichtig ist auch, dass Sie sich mit einem Unternehmensberater nicht auf Folgeaufträge festlegen. Häufig ist das eine Strategie, um die Kunden mit einem günstigen ersten Angebot zu locken, aber bei späteren dann abzukassieren. Insgesamt ist es natürlich schwierig, die Beraterprodukte wirklich qualitativ einzuschätzen und zu überprüfen. Deshalb sollten Sie sich auch auf Ihr Bauchgefühl verlassen und die persönliche Komponente mit einbeziehen.

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