Infografik: So suchen die Deutschen nach Jobs | StatistaOnline-Jobbörsen haben die klassische Print-Stellenanzeige längst als Rekrutierungsmedium Nummer 1 abgelöst. Eine Erhebung von monster.de unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen ergab, dass 2015 70,8 Prozent der Befragten Internet-Stellenbörsen genutzt hatten. Nur noch 10,3 Prozent griffen auf klassische Printmedien zurück. Dies kann auch kaum überraschen, nachdem sich dies auch im Verhalten der Stellensuchenden widerspiegelt: 66,4 Prozent geben Internet-Stellenbörsen den Vorrang, nur 20,7 Prozent recherchieren in Zeitungen und Zeitschriften nach geeigneten Jobangeboten.

Hohe Kosten – hohe Reichweite

Mittlerweile gibt es eine fantastische Auswahl an Jobbörsen, in denen Arbeitgeber inserieren können. Angesichts der oft hohen Kosten und der unterschiedlichen Reichweite der Portale ist es für Unternehmer wichtig, die zu wählenden Portale sinnvoll abzuwägen. Für große, namhafte Portale sind Preise von bis zu 1.000 Euro und mehr pro Anzeige durchaus üblich. Nennenswerte Nachlässe gibt es erst ab größeren Stückzahlen. Obwohl diese Portale eine enorme Reichweite versprechen, kann es sich auch lohnen, andere Stellenbörsen wie stellenonline.de in Betracht zu ziehen. Sie stehen den Branchenriesen in Sachen Reichweite oftmals nur minimal nach, rufen aber deutlich moderatere Preise auf.

Die richtige Stellenbörse auswählen

Für Arbeitgeber lohnt es sich, bei der Auswahl der Internet-Stellenbörsen genau hinzusehen. Möglicherweise wichtige Kriterien können sein:

  • Reichweite: Wie viele Menschen werden Ihr Angebot sehen? Davon hängt es mit ab, wie viele Bewerbungen Sie erhalten.
  • Zielgruppe: Welche Zielgruppe ist in der Börse vertreten? Einen kaufmännischen Mitarbeiter finden Sie nicht in der Tech-Jobbörse und den Handwerker entdecken Sie nicht auf Managementportalen.
  • Individualisierung: Welches Maß an Individualisierung lässt die Jobbörse zu? Können Sie Ihre Corporate Identity umsetzen, kann dies Vorteile für Sie bedeuten.
  • Ansprechpartner: Gibt es einen persönlichen Ansprechpartner, den Sie bei Fragen kontaktieren können?
  • Kosten: Wie hoch fallen die Kosten für die Anzeige aus? Gibt es Rabatte für Unternehmen, die häufiger inserieren? Behalten Sie Ihre Rekrutierungskosten im Auge.
  • Änderungen: Sind nachträglich kostenfreie Änderungen an der Anzeige möglich oder werden sie wie eine Neuschaltung behandelt?

Häufig gibt es nicht die Jobbörse, die zu jedem Bedarf im Unternehmen passt. Während Allrounder über nahezu jedes generalistisch aufgestellte Portal gesucht werden können, sollten Sie sich für Spezialisten und stark gefragte Berufe auf entsprechende Fachportale konzentrieren.

Kombipreise: Mehr Stellenanzeige für weniger Geld

Eine sinnvolle Option für Unternehmen, die häufiger Stellenanzeigen schalten, können Anbieter sein, die das Inserat zum günstigen Kombipreis in verschiedenen Medien schalten. Dies führt mitunter zu einer enormen Ersparnis von bis zu 70 Prozent. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand:

  • Präsenz in mehreren unterschiedlichen Medien
  • nur ein Ansprechpartner für verschiedene Jobbörsen
  • kein Aufwand für das Einstellen der Inserate
  • einfache Abwicklung der Veröffentlichung von Stellenanzeigen
  • häufig zusätzlich Erstellung der Anzeigen und Layouts möglich
  • automatische Auswahl der am besten geeigneten Jobbörsen
  • enormer Preisvorteil

Dadurch lassen sich Zeit und Geld sparen und die Qualität der eingehenden Bewerbungen kann stark ansteigen.