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Azubis ansprechen: Mögliche Wege im Überblick

Dies ist Teil 4 von 4 der Serie Azubi-Marketing

In Teil 3 haben Ausbildungsbetriebe erfahren, wie sie für ihre Azubis ein attraktives Ausbildungsangebot mit Mehrwert entwickeln können. Nunmehr geht es darum, junge Menschen anzusprechen, die eine Berufsausbildung absolvieren möchten. Dieser Überblick zeigt einige Wege, über die Unternehmen zukünftige Azubis erreichen:

Praktikum und Schnuppertage

Eine beliebte Möglichkeit, um als Arbeitgeber angehende Azubis persönlich kennenzulernen und im Unternehmensalltag zu erleben, ist ein Praktikum. Alternativ können Ausbildungsbetriebe interessierten Jugendlichen einige Schnuppertage anbieten und ihnen einen Einblick in das Aufgabenfeld gewähren.

Unternehmenswebsite mit Azubiseiten

Wer sich als moderner Ausbildungsbetrieb präsentieren möchte, kann auf seiner Unternehmenswebsite spezielle Azubiseiten einrichten. Diese erweisen sich als mögliche Plattform, um

  • einen Blog für Bewerber zu schreiben
  • einen Ratgeber für Auszubildende online zu stellen
  • offene Lehrstellen anzuzeigen
  • Erfahrungsberichte von unternehmenseigenen Azubis zu veröffentlichen

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co.

Ausbildungsbetriebe können die junge Generation zudem mit Ausbildungsinitiativen auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken erreichen.

Anzeigen über offene Lehrstellen in Online-Jobbörsen

Im Internetzeitalter sind Online-Jobbörsen eine mögliche Plattform, um Anzeigen für offene Ausbildungsplätze zu veröffentlichen.

Azubi-Speed-Dating

Wer als Ausbildungsbetrieb an einem Azubi-Speed-Dating teilnimmt, kann binnen kurzer Zeit viele potenzielle Azubis kennenlernen.

Casting

Alternativ können Ausbildungsunternehmen Schüler und Schulabgänger zu einem Casting einladen und hier mehrere Bewerber vorsprechen lassen.

Schulkooperationen

Eine weitere Möglichkeit, um an potenzielle Azubis heranzukommen, sind Kooperationen mit Schulen. Auf diese Weise lernen Ausbildungsbetriebe bei gemeinsamen Projekten angehende Schulabgänger kennen. Außerdem finden Unternehmen im Lehrpersonal geeignete Ansprechpartner in puncto Ausbildung. Schulen sind zudem ein möglicher Ort, um offene Ausbildungsplätze anzubieten und Bewerbungsbroschüren zu verteilen.

Betriebserkundung

Ferner können Ausbildungsbetriebe Exkursionen planen, bei denen sie Schüler durch das Unternehmen führen. Solche Betriebserkundungen eignen sich, um den Exkursionsteilnehmern Aufgaben zu stellen, die sodann in der Gruppe ausgewertet werden.

Tag der offenen Tür

Wer ein breites Publikum ansprechen möchte, kann einen Tag der offenen Tür veranstalten. Bei dieser Veranstaltung besichtigen angehende Azubis, deren Eltern und andere Interessierte den Ausbildungsbetrieb.

Betriebsbesichtigung

Unabhängig vom Tag der offenen Tür gibt es auch die Möglichkeit, an anderen Terminen Betriebsbesichtigungen für Außenstehende anzubieten.

Aktionstage für die Zielgruppe

Umgekehrt können Ausbildungsbetriebe die Zielgruppe bewusst einschränken, indem sie einen Girls` Day oder Boys` Day abhalten. Diese Aktionstage sind speziell auf Mädchen und Jungen abgestimmt, die sich für Berufsausbildungen interessieren, die jeweils typisch für das andere Geschlecht sind.

Azubi-Botschafter

Betriebseigene Azubis sind geeignete Botschafter, wenn es darum geht, anderen Jugendlichen die Ausbildung schmackhaft zu machen. Deshalb setzen einige Arbeitgeber diese Ausbildungsbotschafter gezielt an Schulen ein, um die Jugend anzusprechen.

Ausbildungsmessen/Ausbildungstour

Unternehmen können sich aber auch selbst präsentieren, indem sie an Ausbildungsmessen teilnehmen oder eine Ausbildungstour in der Region planen. Bei solchen Veranstaltungen sind Ausbilder, Azubis und Personalverantwortliche mögliche Ansprechpartner für die Jugendlichen.

Empfehlungen

Arbeitgeber sollten zudem ein offenes Ohr für direkte Empfehlungen haben. Sie können sich bei Mitarbeitern und Kunden umhören, um mögliche Kandidaten ausfindig zu machen.

Pressearbeit mit regionalen Medien

Regional verankerte Unternehmen können mit lokalen Medien zusammenarbeiten und die Öffentlichkeit via Presseberichte über die unternehmenseigenen Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Werbung

Außerdem kann man als Ausbildungsbetrieb gezielt Werbeanzeigen in regionalen Medien und im Internet schalten. Damit wird das Unternehmen bekannter.

Lehrstellenanzeigen in lokalen Medien

Wer offene Lehrstellen hat, kann dies über Stellenanzeigen in lokalen Medien kundtun.

Offene Lehrstellen der Agentur für Arbeit melden

Freie Ausbildungsplätze lassen sich außerdem über die Agentur für Arbeit publik machen. Hier kann man auch Broschüren über das Unternehmen hinterlegen.

Jobbörse der Kammer

Weitere Kanäle, um über offene Lehrstellen zu informieren, sind die Jobbörsen der zuständigen Kammer und des Verbandes. Auf diese Weise erreichen Unternehmen vor allem Jugendliche, die sich für eine bestimmte Berufssparte interessieren.

Sponsoring

Kleine und mittelständische Betriebe können beim Sponsoring für lokale Sportvereine, die Feuerwehr und andere regionale Einrichtungen auf sich aufmerksam machen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich bei speziellen Events als Sponsor zu präsentieren.

Diese Auswahl zeigt, dass Ausbildungsbetriebe auf vielen unterschiedlichen Wegen an Azubis herantreten können. Eine dieser Optionen ist die Azubiwebsite, deren Inhalte im fünften Teil der Serie Azubi-Marketing näher behandelt werden.

2018-07-05T23:21:59+00:00 20. Juni 2018|Recruiting|0 Kommentare

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