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Weiterbildung von Mitarbeitern: in vielen Fällen lohnenswert

Änderungen am Markt können dazu führen, dass sich die Anforderungen an eine Stelle ändern. Möglicherweise erweitert ein Unternehmen seine Geschäftsbereiche und schafft neue Positionen. In beiden Fällen kann es sinnvoll sein, vorhandene Mitarbeiter weiterzubilden. Sei es, um Fachkräftemangel zu kompensieren oder Kosten zu sparen.

Wann ist eine Weiterbildung sinnvoll?

In welchen Bereichen man Mitarbeiter schult, ist vom Bedarf der Firma abhängig. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich kontinuierlich weiter, sodass sich die Anforderungen an das Personal ändern oder ganz neue Positionen entstehen. Diese Stellen kann man intern besetzen, etwa wenn man kein neues Personal rekrutieren möchte oder kann. Schließlich erschwert es der Fachkräftemangel in vielen Branchen, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Man kann sich aber auch ganz bewusst dazu entscheiden, Personal für eine bestimmte Aufgabe weiterzubilden. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn man Kosten für einen externen Steuerberater sparen möchte. Geschulte Mitarbeiter können dann die Buchhaltung mit einer Software oder einer Cloud-Lösung selbst in die Hand nehmen. Das ist oft vorteilhaft:

  1. Solche Tools sind in der Regel kostengünstiger als ein externer Buchhalter oder Steuerberater.
  2. Sie sind meist so gestaltet, dass Einsteiger gut damit arbeiten können.
  3. Gesetzliche Vorgaben sind hinterlegt, was fehlerhafter Buchführung vorbeugt.
  4. Man behält den Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens.

Wie bildet man am besten weiter?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Mitarbeiter zu schulen. Das kann mit Präsenzunterricht, digital oder einer Mischung erfolgen:

Weiterbildungsart Beschreibung           Vorteile
Seminare Themen werden durch einen Dozenten vermittelt, etwa durch Frontalvorträge, Gruppenarbeiten oder Projekte.
  • Eingehen auf spezielle Wünsche, Fragestellungen oder Probleme der Teilnehmer
  • Möglichkeit, komplexe Inhalte ausführlich darzustellen
Blended-Learning Diese Weiterbildungsart kombiniert Präsenzphasen mit E-Learning. Letzteres ist nicht an einen Ort oder eine Zeit gebunden.
  • Mehrmaliges Aufgreifen der Themen
  • Beantwortung von Fragen zum E-Learning spätestens im Unterricht
Fernstudium an Hochschulen Dieses Studium beinhaltet digitale Lernunterlagen, Online-Vorlesungen und Webinare. Oft werden diese in einigen Präsenzlehrveranstaltungen vertieft.
  • Flexible Lernzeit-Einteilung (zeitlich und örtlich)
  • Vollwertiges Studium neben dem Beruf
Online-Studium Im Gegensatz zum Fernstudium findet alles online statt. Selbst Klausuren kann man von Zuhause schreiben.
  • Flexibilität, da man selbst entscheiden kann, wann man Prüfungen ablegt.
  • Keine zeitintensive oder teure Anreise
Fremdsprachen-Apps Fremdsprachen kann man nebenbei mit einer App lernen, auffrischen oder vertiefen.
  • Geringer Aufwand
  • Freie Zeit sinnvoll nutzen, etwa auf dem Arbeitsweg im Zug

Fazit – Lohnt sich die Investition für Unternehmen?

In den meisten Fällen lautet die Antwort auf diese Frage „Ja“. Denn Unternehmen profitieren von dem neu gewonnenen Wissen. So kann man Positionen erweitern, Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragen und Kosten sparen – etwa wenn man weniger Geld für externe Fachkräfte ausgibt. Unternehmen müssen im Einzelfall entscheiden, welche Weiterbildungsmethode sich für Mitarbeiter am besten eignet. Das hängt unter anderem von Umfang und Art der Themen ab.

2018-10-10T13:19:31+00:00 10. Oktober 2018|Weiterbildung|0 Kommentare

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