In den meisten Unternehmen und Betrieben kommt es einmal vor, dass Angestellte ein Verhalten an den Tag legen, das den Regelungen und Vereinbarungen des Arbeitsvertrags widerspricht. Unpünktlichkeit zum Beispiel, Alkoholkonsum am Arbeitsplatz oder Unterschreitung der Arbeitszeit kommen häufiger vor, als Sie denken und sollten nicht toleriert werden. Das Fehlverhalten Ihrer Arbeitnehmer schadet dem Ruf, der Produktivität und dem Betriebsklima Ihres Unternehmens.

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Manches Fehlverhalten wie zum Beispiel Diebstahl führen in der Regel zu einer fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses, doch häufig ist das Fehlverhalten des Angestellten nicht gravierend genug, um eine Kündigung zu rechtfertigen – eine Abmahnung ist in solchen Fällen die richtige Vorgehensweise.

Doch Abmahnungen müssen einer bestimmten Norm entsprechen und gewisse Angaben enthalten, um im Falle einer Kündigung und einer eventuellen gerichtlichen Auseinandersetzung rechtssicher zu sein und für den Arbeitgeber als Beweismittel dienen zu können. Eine Abmahnung Vorlage ist dabei ein gutes Mittel, um Ihnen viel Arbeit zu ersparen. Sie können so professionelle Abmahnungen erstellen, die bei Bedarf auch vor Gericht standhalten.

Angaben in einer Abmahnung wegen nicht genehmigter Nebentätigkeit

Nebentätigkeiten sind bei vielen Arbeitgebern nicht erlaubt und diese Regelung ist arbeitsvertraglich festgehalten. Wenn ein Arbeitnehmer dennoch einer Nebentätigkeit nachgeht, sollte dies mit einer Abmahnung geahndet werden. Eine Abmahnung kommt aber auch dann in Frage, wenn der Arbeitnehmer den Rahmen einer genehmigten Nebentätigkeit nicht einhält und beispielsweise die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes überschreitet oder für die Konkurrenz arbeitet.

Der vollständige Name des Angestellten, der abgemahnt werden soll, sowie das Geburtsdatum sollten stets angegeben werden. Der Briefkopf der Abmahnung Vorlage sollte vollständige Angaben des Arbeitgebers bzw. des Unternehmens enthalten, sowie das Datum, an dem das Schreiben erstellt wurde.

Den Grund der Abmahnung sollten Sie möglichst ausführlich beschreiben, sowie die Zeugen benennen, die den Arbeitnehmer bei der unerlaubten Tätigkeit beobachtet haben. Auch sollte darauf hingewiesen werden, dass eine Nebenbeschäftigung laut Arbeitsvertrag nicht erlaubt ist. Der Mitarbeiter sollte aufgefordert werden, die Nebenbeschäftigung in vollem Umfang zu beenden bzw. die vorgegebenen Einschränkungen einzuhalten.

Zuletzt sollten sie die Konsequenzen benennen, die den Angestellten erwarten, sollte dieser weiterhin der Nebentätigkeit nachgehen.

Tipps zum richtigen Abmahnen

Mahnen Sie den Arbeitnehmer möglichst zeitnah ab. Wenn ein Sachverhalt zu lange zurück liegt, können Unstimmigkeiten entstehen und wichtige Details in Vergessenheit geraten. Denken Sie stets daran, dass der Mitarbeiter mit seiner Unterschrift bestätigen sollte, die Abmahnung zur Kenntnis genommen zu haben.

Wenn ein Angestellter mehrere Verstöße am Arbeitsplatz begangen hat, sollten Sie von einer Sammelabmahnung absehen und lieber für jeden Verstoß eine separate Abmahnung schreiben.

Hier finden Sie eine vollständige und vorformulierte Abmahnung Vorlage wegen nicht genehmigter Nebentätigkeit, die Ihnen eine Menge Arbeit erspart und immer wieder individuell verwendbar ist.

Weitere Informationen zu Abmahnungen finden sie bei kotzendes-einhorn.de.