//Recruiting über die Bundesagentur für Arbeit – So funktioniert’s

Recruiting über die Bundesagentur für Arbeit – So funktioniert’s

Qualifizierte Bewerber zu finden ist zum einen nicht einfach, verschlingt zudem allerdings auch sehr viel Zeit und damit Geld. Die Bundesagentur für Arbeit bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit, ihre Vermittlungsdienste in Anspruch zu nehmen. Dadurch wird Ihr Recruiting sinnvoll ergänzt.

Stellenanzeigen veröffentlichen

Sie können über die Jobbörse der Arbeitsagentur Ihre Stellenanzeige veröffentlichen. Im Gegensatz zu den meisten anderen professionellen Jobportalen ist dies hier gratis möglich. Gleichzeitig erreichen Sie eine große Anzahl an qualifizierten Menschen, die als Arbeitnehmer für Ihr Unternehmen in Frage kommen. Arbeitnehmer, die die Jobbörse nutzen, können Ihre Stellenanzeige finden und sich bei Interesse bei Ihnen bewerben. Dabei müssen Sie sich keineswegs kurz fassen – wie üblich können Sie auch bei der ARGE alle notwendigen Informationen hinterlegen, um die Stelle adäquat zu beschreiben, zum Beispiel:

  • Informationen zu Ihrem Unternehmen
  • Aufgaben des späteren Mitarbeiters
  • vorausgesetzte Qualifikationen (z. B. Berufsausbildung, Studium, Berufserfahrung, Zusatzkenntnisse, Sprachkenntnisse, Stärken, Reisebereitschaft, Führerschein)
  • gewünschte Art der Kontaktaufnahme (z. B. schriftliche Bewerbung, telefonisch, per E-Mail)
  • Kontaktdaten
  • Arbeitsort(e)
  • Start der Tätigkeit
  • Anzahl der Stellen
  • Arbeitszeit
  • Vergütung und Zusatzleistungen
  • ggf. Befristung des Arbeitsverhältnisses

Selbst nach Bewerbern suchen

Fast 3 Millionen Bewerberprofile sind bei der Bundesagentur für Arbeit gespeichert. Als Arbeitgeber können Sie diese in Ruhe nach geeigneten Kandidaten durchstöbern. Sie erhalten dabei wie bei einer Bewerbung die wichtigsten Daten rund um den Bewerber, von der Ausbildung und Berufserfahrung über den gewünschten Arbeitsort bis hin zum möglichen Beginn der Tätigkeit. Die meisten Bewerberprofile sind anonymisiert, also nicht unter dem Klarnamen ersichtlich. Sie können den Bewerbern aber eine Nachricht zukommen lassen und sie zur Bewerbung auf Ihre vakanten Positionen auffordern.

Stellenvermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit

Ist der Personalbedarf erst einmal bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet (der Arbeitgeberservice stellt hierfür Formulare bereit), können Sie auch die Jobvermittlung der Berater der Arbeitsagentur in Anspruch nehmen. Diese gleichen dann Ihre Wunschvorstellungen mit den Bewerbern in der Datenbank ab. Bei ihrer Registrierung durchlaufen diese ein Profiling und eine Eignungsfeststellung, sodass ihre beruflichen Fähigkeiten in der Datenbank für einen Abgleich bereit stehen. Die Kandidaten, die nach diesem Matching als am passendsten erachtet werden, schlägt die Arbeitsagentur als Bewerber vor. In der Praxis kann dies folgendermaßen ablaufen:

  • Sie und der potentielle Bewerber erhalten eine Information über den Vorschlag. Der Bewerber sendet Ihnen seine Unterlagen. Sie informieren die Arbeitsagentur später über Erfolg oder Misserfolg der Bewerbung, wobei im Falle einer Absage gewöhnlich auch Gründe anzugeben sind.
  • Der Jobvermittler kann Ihnen Bewerberprofile zur Verfügung stellen, aus denen Sie vorab wählen. Nur die ausgewählten Bewerber erhalten die Aufforderung zur Bewerbung.
  • Im Rahmen der assistierten Arbeitsvermittlung ist es zudem möglich, dass der Vermittler den Bewerber zur Vorstellungsgespräch begleitet.

Erfolge in der Praxis: Sinnvolle Alternative?

Nicht für jeden Berufszweig eignet sich der Weg über die Arbeitsagentur gleichermaßen. Es lohnt sich aber durchaus der Versuch, denn Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, auch an Fachkräfte heranzukommen, die aus einem ganz anderen Teil Deutschlands kommen, aber umzugsbereit sind. Diese Personen würden Sie beispielsweise mit einer Anzeige in der örtlichen Tageszeitung kaum erreichen. Als Ergänzung ist der Vermittlungsservice der ARGE mit Sicherheit eine gute Wahl.

2018-11-04T04:26:42+02:00 26. September 2014|Recruiting|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. […] Weiterbildung. Auch Teilarbeitslosengeld, Übergangsgeld bei der Teilnahme an Maßnahmen der ARGE und das Elterngeld unterliegen der Regel. Diese Einnahmen führen unter Umständen dazu, dass […]

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